Und erst recht nicht die Kinder.
Trauerberatung für Kinder und Familien – wenn Worte fehlen und Halt gebraucht wird.
Wie ich berate und mit Impulsen begleite
Trauer und Abschied brauchen Raum. Bei Kindern, die nicht in Worte fassen können, was sie bewegt. Und bei Erwachsenen, die stark sein wollen – für ihre Familie oder ihr Team – und dabei selbst mehr tragen, als sichtbar ist.
Ich berate Familien und Teams in pädagogischen Einrichtungen in genau diesen Momenten. Ich höre zu, bevor ich antworte. Und gemeinsam schauen wir auf das, was für Sie wichtig ist und in Ihrem Fokus steht.
Impulse für Familien
Beratung bei Trauer und Abschied mit Kindern
Das Kind ist plötzlich anders. Stiller. Oder das Gegenteil davon.
Es zieht sich zurück. Oder ist weinerlich, aufgewühlt, angespannt, ruhelos. Oder es stellt plötzlich Fragen, auf die keine Antwort da zu sein scheint. Oder es sagt wochenlang gar nichts – und fragt dann beim Abendessen: „Schläft Opa jetzt für immer?“
Vielleicht erkennen Sie sich hier wieder:
- … Sie sind selbst mittendrin – in der Trauer, im Alltag, im Auffangen anderer – und fragen sich gleichzeitig: Wie geht es meinem Kind eigentlich wirklich?
- … Sie möchten mit Ihrem Kind sprechen, wissen aber nicht, welche Worte richtig sind. Oder ob überhaupt Worte gefragt sind.
- … Sie suchen keinen Ratgeber und keine Therapie. Sondern jemanden, der mit Ihnen schaut - auf dem Hintergrund jahrelanger Erfahrungen.
Das gilt nach einem Todesfall genauso wie nach einer Trennung, einem Umzug oder einer Erkrankung. Abschied hat viele Gesichter.
Wenn sich das vertraut anfühlt – dann sind Sie hier richtig.
Was ich anbiete
Eine persönliche Orientierung für Eltern, die ihr Kind durch Trauer und Abschied begleiten möchten – und dabei selbst auf der Suche sind. Wir schauen gemeinsam, was Ihr Kind braucht und was Sie brauchen, um ein verlässlicher Anker zu sein.
Was „systemisch“ für Sie bedeutet:
Wir nehmen das in den Blick, was Ihnen wichtig ist – manchmal auch die ganze Situation. Das Ziel ist eine Balance: die eigene Trauer zulassen und gleichzeitig für Ihr Kind da sein. Die Lösung entsteht aus Ihnen heraus – ich gebe Impulse, berate und unterstütze Sie dabei, Ihren persönlichen Weg zu finden.
Wie wir arbeiten können
Je nachdem, was Ihre Situation braucht:
- Kostenloses Kennenlerngespräch (telefonisch, ca. 15 Min.)
- Einzelgespräch (45–60 Min.)
- Impulsgespräch (45 Min.)
- Gemeinsame Erarbeitung einer eigenen Zeremonie oder eines Abschieds-Rituals
- Impulse für Gedenkmomente und Erinnerungsschätze mit Kindern
Vor Ort – auch in einem separaten Praxisraum – oder online. Je nachdem, was für Sie passt.
Aktuelle Workshops & Gruppenangebote
Hier finden Sie Angebote, die gezielt für Eltern und Bezugspersonen entwickelt werden – mit Raum für Austausch, Impulse und eigene Fragen.
So beginnt es
Ein erstes, kostenloses Telefonat – ca. 15 Minuten. Sie müssen nichts vorbereitet haben. Eine kurze Schilderung der Situation und des Ziels, das Sie haben, reicht – und wir klären gemeinsam, wie ich unterstützen kann.
Was dann folgt, richtet sich nach Ihrer Situation – nicht nach einem festen Schema.
Häufige Fragen
– Begleitung für Familien
Mein Kind zeigt keine Reaktion. Ist das normal?
Ich weiß nicht, ob mein Kind Beratung braucht – oder ich.
Meistens beides. Und das ist völlig in Ordnung. In der systemischen Beratung schauen wir auf die ganze Familie – nicht nur auf das Kind. Im Mittelpunkt meines Angebots stehen die Erwachsenen: Wenn sie an Klarheit gewinnen, entsteht daraus die Stärke, die Kinder in herausfordernden Zeiten spüren und brauchen.
Muss ich viel erzählen oder preisgeben?
Nein. Sie bestimmen, was Sie teilen möchten. Ich arbeite mit dem, was Sie mitbringen. Das Gespräch richtet sich nach Ihnen und Ihrem Bedarf.
Ist das nicht eine Therapie?
Das ist ein häufiges Missverständnis. Ich diagnostiziere nicht und behandle nicht. Ich berate, orientiere und gebe Impulse – für konkrete Situationen im Familienalltag. Wenn ich merke, dass therapeutische Unterstützung sinnvoller wäre, spreche ich das offen an.
Ist das auch möglich, wenn kein Todesfall eingetreten ist?
Ja. Abschied hat viele Gesichter – ein Umzug, eine Trennung, ein Schulwechsel, eine Erkrankung. Wenn sich Ihr Kind verändert hat und Sie nicht wissen, warum, ist das Grund genug.
Weitblick für Teams
Begleitung für pädagogische Einrichtungen
Manchmal ist es eine Fachkraft, die morgens als Erste erfährt, dass ein Elternteil gestorben ist – und um 8 Uhr vor der Gruppe steht, ohne zu wissen, was sie sagen soll.
Manchmal ist es ein Kind, das plötzlich ganz andere Fragen stellt. Oder ein Team, das seit Wochen eine schwierige Situation trägt – und dem die Kraft ausgeht.
Vielleicht erkennen Sie sich hier wieder:
- … Kinder in Ihrer Einrichtung sind auffällig – und Sie ahnen, dass da mehr dahintersteckt, als auf den ersten Blick sichtbar ist.
- … Eltern stellen Fragen, auf die Sie keine Antwort haben. Oder sie kommen weinend – weil der Hund gestorben ist, oder weil sich gerade alles verändert. Oder sie sagen, das Kind habe von allem nichts mitbekommen – aber das Verhalten spricht eine andere Sprache.
- … Ihr Team ist engagiert, aber an einem Punkt, an dem externe Unterstützung mehr bringt als internes Durchhalten.
- … Sie möchten als Einrichtung besser vorbereitet sein – für Situationen, die kommen werden. Irgendwann.
Das gehört zum pädagogischen Alltag. Und wer dafür vorbereitet ist, kann handeln – statt nur reagieren.
Was ich anbiete
Fachliche Begleitung für Kitas, Grundschulen, Horte, Hospize und andere Einrichtungen – in akuten Situationen ebenso wie dann, wenn es noch keinen konkreten Anlass gibt, aber das Thema präsent ist.
Mein Hintergrund verbindet, was in diesem Feld selten zusammenkommt: 37 Jahre pädagogische Erfahrung, systemisches Denken und konkretes Wissen rund um Trauer, Abschied und Veränderung. Was entsteht, ist keine fertige Lösung – sondern mehr Handlungsfähigkeit, mehr Sicherheit und ein Team, das weiß, wie es in schwierigen Momenten bleibt.
Wie wir arbeiten können
Je nachdem, was Ihre Einrichtung braucht:
- Teamfortbildung
- Workshop
- Vortrag
- Fallbesprechung
- Einzelberatung für Fachkräfte
- Konzepterstellung für Abschieds- und Trauersituationen
Einmalig oder als Begleitung über einen längeren Zeitraum. Vor Ort oder online. Der Umfang richtet sich nach Ihrer Situation und Ihrer Zielsetzung.
Aktuelle Fortbildungen & Workshops für Einrichtungen
Hier finden Sie Angebote, die speziell für Teams und pädagogische Fachkräfte entwickelt werden – zur Buchung, zur Orientierung oder zur Vormerkung.
So beginnt es
Eine kurze Anfrage per Mail oder Telefon reicht. Ich melde mich und wir sprechen in einem kostenlosen Erstgespräch darüber, was Ihre Einrichtung gerade braucht – und was sinnvoll wäre.
Häufige Fragen
– Begleitung für Einrichtungen
Ist das nicht eher etwas für größere Einrichtungen?
Nein. Ich arbeite mit kleinen Kita-Teams genauso wie mit größeren Schulen oder Trägern. Der Umfang richtet sich nach dem, was sinnvoll und machbar ist – nicht nach der Größe der Einrichtung. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was passt.
Wir haben gerade eine akute Situation. Können wir kurzfristig anfragen?
Ja, bitte. Eine kurze Nachricht reicht. Ich melde mich so schnell wie möglich und wir klären, wie ich unterstützen kann.
Müssen die Mitarbeitenden vorbereitet sein?
In der Regel nicht. Es reicht, wenn die Leitung oder die anfragende Person kurz beschreibt, was die Situation ist und was das Team braucht. Alles Weitere klären wir gemeinsam.
Ist das Gespräch vertraulich?
Ja. Alles, was in unserer Zusammenarbeit geteilt wird, bleibt vertraulich. Das gilt für Fallbesprechungen ebenso wie für Einzelgespräche mit Fachkräften.
Wir sind unsicher, ob das Thema bei uns wirklich relevant ist.
Trauer, Abschied und Verlust begegnen pädagogischen Fachkräften regelmäßig – ob durch einen Todesfall in der Familie eines Kindes, eine Trennung der Eltern, einen Umzug oder eine schwere Erkrankung. Es muss kein akuter Anlass vorliegen. Auch präventive Konzeptarbeit ist möglich und sinnvoll.
Ist das Angebot konfessionell gebunden?
Nein. Das Angebot richtet sich an alle Einrichtungen – unabhängig von Trägerschaft, Weltanschauung oder religiöser Ausrichtung. Im Mittelpunkt stehen die Emotionen und Bedürfnisse der Menschen, nicht ihre Überzeugungen.
Was Sie von mir erwarten dürfen – und was ich nicht bin
Vielleicht fragen Sie sich, ob das hier das Richtige für Sie ist.
Das ist eine gute Frage. Und ich beantworte sie gern.
Ich bin systemische Beraterin – keine Therapeutin.
Das bedeutet: Ich schaue auf das, was da ist – auf Stärken, Möglichkeiten und auch kleine nächste Schritte. Ich diagnostiziere nicht. Ich behandle nicht. Wenn ich merke, dass jemand therapeutische Unterstützung braucht, spreche ich das offen an – und kann dabei unterstützen, einen passenden Weg zu finden.
Ich bin keine Trauerbegleiterin im klassischen Sinne.
Mein Schwerpunkt liegt auf der systemischen Arbeit mit Familien und Einrichtungen – mit besonderem Blick auf Kinder und ihre Bezugspersonen. Trauer ist oft der Anlass. Es geht mir um das, was danach gebraucht wird: Orientierung, Sprache, Handlungsfähigkeit.
Was Sie bei mir finden:
- Eine wertschätzende, zugewandte Haltung – in der alles seinen Platz hat, auch Fragen und Gedanken der Unsicherheit.
- Klarheit statt schneller Lösungen – ich unterstütze Menschen darin, ihre eigenen Lösungen und Wege zu finden.
- Impulse, die sich in den Alltag integrieren lassen.
- Raum, die eigene Haltung zu klären – damit Sie sicher handeln können, auch wenn es schwierig bleibt.
Mein Hintergrund:
- 37 Jahre pädagogische Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Familien.
- Ausbildung zur systemischen Beraterin (2008).
- Abschiede und die besondere Bedeutung von Verlusten durch Veränderungen sind mir über den Rahmen der Beratungstätigkeit hinaus vertraut. Als IHK-geprüfte Freie Rednerin gebe ich Worten Raum, wenn Menschen selbst sprachlos sind.
Das Gespräch bei mir ist vertraulich. Sie müssen nichts preisgeben, was Sie nicht möchten.
Was Menschen nach unserer Zusammenarbeit sagen
Orientierung zum Honorar
Individuelle Angebote für Einzelpersonen
Jede Beratung richtet sich nach Ihrer Situation – nach Umfang und Dauer dessen, was Sie brauchen. Nach einem unverbindlichen Erstgespräch erhalten Sie ein transparentes, individuelles Angebot.
Individuelle Angebote für Teams und Einrichtungen
Jedes Team, jede Einrichtung, jeder Entwicklungsprozess bringt eigene Anforderungen mit sich. Seminare, Workshops, Inhouse-Fortbildungen oder die Begleitung bei der Entwicklung eines achtsamen Umgangs mit Trauer und Verlust in Ihrer Einrichtung – die Angebote sind bedarfsgerecht und individuell gestaltet. Die Kosten richten sich nach dem jeweiligen Umfang und werden transparent im Vorfeld abgestimmt.
Bereit für einen ersten Schritt?
Der erste Kontakt muss kein großer sein – eine kurze Nachricht reicht.
Hilfreich ist eine kurze Beschreibung Ihrer Situation vorab – damit wir das Erstgespräch gut nutzen können.
Oder direkt per Mail: carmen@abschiedmitweitblick.de
Fahrtkosten fallen ab 15 km an.